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Wir vermieten das ganze Jahr über. Wie wär's mit Winterferien in "Grandil"?

 

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21. Mai 2016

Umgebung Ferienhaus Casagnoles «Grandil»

Minervois
Unser Haus liegt im ländlichen Minervois, das sich von den Südhängen des Mittelgebierges Montagne Noire bis zum Fluss Aude und dem OrtCanal du Midi in der Ebene des Languedoc erstreckt. Durch den Einfluss des nahen Mittelmeers erfreut sich die Region eines milden Klimas. Die fruchtbaren Böden der Ebene begünstigen seit weinbergeder Antike den Weinanbau. Seit 1985 besitzen die überwiegend roten Weine des Minervois den Status «Appellation d'Origine Contrôlée». Das reizvolle mediterrane Heideland in den Hügeln wird «Garrigue» genannt. In der Nähe von Cassagnoles prägen sehenswerte Schluchten  («gorges») die Kalksteinlandschaft. Zahlreiche prähistorische Höhlen, romanische Kirchen und reizende Dörfer sind in der Region zu besichtigen. Die Gegend trägt ihren Namen nach dem Hauptort Minerve, ehemals Hochburg der Katharer.

Minerve (16km entfernt)
Das Städtchen Minerve gilt als eines der schönsten Dörfer Frankreichs. Umgeben von den tiefen Schluchten der Flüsse Cesse und Brian, wurde der mittelalterliche Ort auf einem steil Schlucht Minerveabfallenden Felsen errichtet. Nur eine Brücke führt in das Dorf mit seinen verwinkelten Gassen und alten Steinhäusern. Die romanische Kirche Saint-Etienne wurde bereits im Jahr 456 geweiht und ist bekannt durch ihren Minerveweißen Marmoraltar. Die alte Bastion der Katharer wurde 1210 durch die Kreuzfahrer des Simon de Montfort zerstört. Eine Ausstellung ist der Geschichte der Katharer gewidmet. Im Museum für Archäologie und Paläontologie findet man u.a. 600 Millionen Jahre alte Fossilien sowie vorgeschichtliche Gegenstände. Die umliegenden Höhlen waren schon vor 170.000 Jahren bewohnt. Zwei imposante Tunnel, die sich das Flüsschen Cesse in den Kalkstein gegraben hat, bilden ein außergewöhnliches Naturdenkmal.

Caunes Minervois (18km entfernt)
Am Fuß der Montagne Noire erhebt sich Caunes-Minervois inmitten von Weinbergen. Das früher durch eine Festungsmauer geschützte Dorf besitzt einige bemerkenswerte Caunes MinervoisPatrizierhäuser, deren Fassaden viele Elemente aus dem Mittelalter bis zum 18.Jh. aufweisen. In der Benediktiner-Abtei Saint-Pierre et Paul, die im Jahr 780 gegründet wurde, kann man alle Architekturepochen erkennen. Sie ist bekannt für Marmorbruch bei Caunesihr Chorhaupt, ein Meisterwerk südfranzösischer Frühromanik. Die Abteikirche ist prächtig mit heimischem rotem Marmor ausgeschmückt. Der schlichte Kreuzgang und die Krypta können ebenfalls besichtigt werden. Sehenswert in der Umgebung sind die Kapelle «Notre Dame du Cros» und der Marmor-Steinbruch «Carrière du Roy». Der berühmte rote Marmor fand in Toulouse, in Versailles, in der Oper von Paris und in vielen anderen europäischen Prachtbauten Verwendung und wird heute noch abgebaut.

Homps und der Lac de Jouarres (20km entfernt)
Das Weindorf Homps ist bekannt für seinen Hafen am Canal du Midi. Abendstimmung über den PyrenäenHier werden Hausboote vermietet und Bootstouren angeboten.Der künstliche See «Lac de Jouarres» lädt zum Schwimmen, Angeln und Windsurfen ein. Am grünen Ufer des Sees kann man sich sonnen, einkehren oder schöne Spaziergänge in den Pinienwäldern unternehmen.

Canal du Midi (20km entfernt)
Der 240 km lange Canal du Midi wurde Ende des 17. Jh. vom Ingenieur Pierre-Paul Riquet konstruiert. Ca. 12 000 Arbeiter, Männer und Frauen, bauten ihn in nur 14 Jahren. Er wird aus den Bächen der Canal du MidiMontagne Noire gespeist, die zu diesem Zweck in einen künstlichen Stausee geleitet werden. Der Kanal gilt als eine der größten Ingenieur-Leistungen zur damaligen Zeit und hat heute den SchleuseStatus UNESCO Weltkulturerbe. Er beginnt in Toulouse, führt über Carcassonne und Béziers und mündet bei Agde ins Mittelmeer. Mit dem «Canal Latéral à la Garonne», der von Toulouse zum am Canal du MidiAtlantik führt, entsteht eine schiffbare Verbindung zwischen den beiden Meeren, die einst der wichtigste Verkehrsweg Frankreichs war. Im 20. Jh. wird der Canal für den Frachtverkehr bedeutungslos und ist heute ein touristische Attraktion. Mit Hausbooten kann man ihn befahren und unter schattigen alten Bäumen an seinem Ufer entlang radeln oder wandern. Interessant sind die vielen Schleusen, die teilweise heute noch von Schleusen-Wärtern per Hand betrieben werden. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist die aus acht Kammern bestehende Schleusentreppe «Fonserannes» bei Béziers, in der die Schiffe einen Höhenunterschied von25 Meter überwinden.

Montagne Noire (20km entfernt)
Die Montagne Noire (dt. «Schwarzes Gebirge») ist der südlichste Ausläufer des französischen Zentralmassivs. Der höchste Berg ist der Blick über Cassagnoles auf die Montagne NoirePic de Nore mit 1211m. Die Zentralregion dieses Mittelgebirges besitzt aufgrund ihrer Höhenlage ein rauhes, niederschlags-reiches Klima, während an den Südhängen ein Montagne Noiremildes mediterranes Klimas herrscht. Die Berge sind zum Teil dicht bewaldet und wirken dunkel und geheimnisvoll, was dem Gebirge seinen Namen gab. In den Karsten bildeten sich zudem zahlreiche Höhlen Reitenund Grotten, so die «Gouffre de Cabrespine» oder die «Grotte de Devèze». Die geologisch interessanten Gesteinsschichten sind auch bekannt für ihren Reichtum an Fossilien. Geschützte sonnige Lagen und viele Quellen und Seen begünstigen den Reichtum an Tieren und Pflanzen. Ein Großteil der Region gehört zum Naturschutzgebiet «Parc Naturel Régional du Haut Languedoc». Die beeindruckende, abwechslungsreiche Landschaft bietet zahlreiche schöne Möglichkeiten zum Wandern, Klettern und Radfahren, zumal die Gegend dünn besiedelt und für den Autoverkehr wenig erschlossen ist.

Carcassonne (40km entfernt)
Carcassonne liegt auf einer Anhöhe über dem Aude-Tal und dem Canal du Midi, an einem alten Handelsweg zwischen Atlantik und Mittelmeer. Die Stadt wurde im 1. Jahrhundert v. Chr. von den Römern gegründet Reitenund zählt zu den am besten erhaltenen Festungsstädten Europas. Die «Cité», die historische Altstadt, ist heute noch bewohnt. Sie wird umschlossen von einer 3km langen Stadtmauer, bestehend aus zwei ReitenRingmauern und 52 Türmen. Der größte Teil der Cité, mit Ausnahme der mittelalterlichen Burg, ist kostenlos zu besichtigen: Die Basilika Saint-Nazaire, die Zwingerbereiche, die Stadttore, sowie Reitendie belebten Gassen der Altstadt mit ihren Shops und Restaurants. Im 13. Jahrhundert beherbergte die Festung die zentrale Verwaltung der Inquisition in Süd-Frankreich. Sie war außerdem ein Zentrum der Katharerbewegung und ist mit Toulouse eine der wichtigsten Städte der historischen Region Okzitanien. Die Festung wurde im 19. Jh. restauriert und 1997 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Narbonne und die Mittelmeerstrände (50km entfernt)
Narbonne war die erste römische Kolonie außerhalb Italiens. Ein kleiner Teil der Römerstrasse Via Domitia wurde in der Nähe der Kathedrale Saint Just ausgegraben. CapitanerieSchon von weitem ist die Kathedrale zu sehen, die die Silhouette der Stadt dominiert. Sie wurde im 12. Jh. errichtet und nie fertig gestellt. Narbonne, früher eine Hafenstadt, liegt heute 15km im Landesinneren. Der Tour Barberousseidyllische Canal de la Robine fließt durch die Altstadt und verbindet Narbonne mit dem Mittelmeer. Weite Sandstrände erstrecken sich entlang der Touristenorte Gruissan, Narbonne Plage und Saint Pierre la Mer, mit seinem seltsam anmutenden Kratersee «Gouffre de de l'Oeil-Doux». Die einzigartigen Stelzenhäuser von Gruissan Plage dienten als Kulisse für den Film «Betty Blue». Die engen Gassen des alten Ortskerns von Gruissan drängen sich kreisförmig um die Ruine des «Tour Barberousse», hoch auf einem Felsen.